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Und doch ist da auch noch Platz für kleine abstrakte Momente – Spiele mit der Kamera; interessante Montage von Geräuschen und Musik; der Geist von Julie darf in der Gedankenwelt von Ismaël wieder lebendig werden und singen – ohne die Durchlässigkeit für die Realität aufzugeben.
Die mit viel Sorgfalt geführten Schauspieler – ein spitzbübisch unnahbarer Louis Garrel; Ludivine Sagnier voller Tristesse; die melancholisch verharrende Chiara Mastroianni; die kecke zerstreute Clotilde Hesme; und der atemberaubende Jüngling Grégoire Leprince-Ringuet – lassen eine enorme Gefühlspalette auf der Leinwand entstehen und können zudem auch noch ganz bezaubernd singen.
Eine Romanze um echte Gefühle im Hier und Jetzt. |